Eine sinnliche, fotografische Hommage an den Film Noir.
Ein schmaler Lichtstrahl dringt durch den knappen Spalt des Fensters auf die neblige Straße. Spärlich und doch vernehmlich erleuchtet er ein hübsches Gesicht. Hinter dem Fenster lässt uns nur ein Hauch, ein Schatten vermuten, was wir sehen oder vielmehr erahnen. Es wird nichts Gutes bedeuten...und doch bündelt es unsere Aufmerksamkeit so sehr, dass wir außerstande sind die Szene zu verlassen...
Schalte Dein Kopfkino ein und erschaffe intensive, ausdrucksstarke Portraits, besondere Aktaufnahmen und spannende Bildgeschichten in diesem Workshop im Lighthouse Atelier.
Geheimnisvoll, erotisch, mitunter etwas düster, zwielichtig und ganz im Stil des Film Noir werden wir in diesem Foto-Workshop mit wenig Licht und viel Fantasie fotografieren. Dabei erfährst Du, wie Du mit unterschiedlichen (Film)-Leuchten, Dauerlichtquellen und Blitzen, dramatische Lichtsituationen schaffen kannst, wie wir sie sonst eher von Filmen kennen. Gute Fotografien schaffen es dem Betrachter Rätsel aufzugeben und genau dies werden wir in diesem Fotokurs versuchen.
Du lernst wichtige Aspekte im Umgang und der Zusammenarbeit mit dem Model kennen, übst viel mit unterschiedlichen Beleuchtungstechniken und siehst, dass es nicht immer teure Lampen sein müssen. Du wirst wichtige Aspekte lernen, wie Du ein solches Shooting planen und umsetzen kannst und wirst auch Hilfsmittel, wie eine Nebelmaschine, einsetzten. Von der Modelakquise über Locationscouting bis hin zur Entwicklung einer überzeugenden „Drehplans“ (Shootingplan von der Idee bis zur Planung aller Komponenten wie Licht und Ausstattung) werden wir alles besprechen und wichtiger noch, verdichtet üben.
Der Kurs wird im Lighthouse Atelier und teilweise auch auf dem Fabrikgelände der Hutfabrik Lembert (Outdoor) stattfinden und ist auf 3 bis 6 Teilnehmer begrenzt
| Beginn: | 07.11.2026 - 12:00 Uhr |
| Ende: | 07.11.2026 - 18:00 Uhr |
| Freie Plätze: | 1 |
| Kursgebühr: | 199,00 € |
Fotografieren ist für mich eine Art des Sehens und Lebens. Ähnlich dem subjektiven Auge dient die Blende einer Kamera nicht dazu, möglichst viele Informationen hereinzulassen, sondern dazu, welche auszublenden, sie auf ganz einzigartige Weise zu "reduzieren" und so zu persönlichen, ganz individuellen und künstlerischen Momenten für mich zu machen. Dabei glaube ich an den Charme und die Intensität zeitloser Fotografien und verfolge den Anspruch, emotional sichtbar zu machen, was für gewöhnlich unsichtbar bleibt. Diese fotografische Sicht- und Herangehensweise vermittle ich Ihnen mit Hingabe in meinen Fotokursen und Workshops.
Stefan Mayr ist Gründer und Kopf der Fotoschule Augsburg. Als freier und künstlerischer Fotograf hat er sich auf (s)eine emotionale Bildsprache spezialisiert, die in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen ebenso zu finden ist, wie in den Auftragsarbeiten für seine Kunden.